Allgemeine Geschäftsbedingungen
Clasify GmbH Bautzner Str. 179, 01099 Dresden („Anbieter“)
Stand: 10.04.2026
1. Geltungsbereich
1.1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „Kleinanzeigen-Enhanced“ des Anbieters.
1.2. Diese Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich. Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, außer der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich und mindestens in Textform zu.
1.3. Individuelle Abreden zwischen dem Anbieter und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Vertragsgegenstand
2.1. Vertragsgegenstand ist die Software „Kleinanzeigen-Enhanced“ des Anbieters. Die Software ist eine Browser-Erweiterung zur Verwaltung von Anzeigen und mit weiteren Funktionen für das Anzeigenportal www.kleinanzeigen.de sowie weitere unterstützte Plattformen (z. B. Vinted, eBay). Die jeweils aktuell unterstützten Plattformen ergeben sich aus der Produktbeschreibung auf der Webseite des Anbieters.
2.2. Die Browser-Erweiterung kann auf Endgeräten des Kunden installiert oder als Cloud-Service genutzt werden. Bei dem Cloud-Service werden vom Anbieter Rechnerkapazitäten mit dem Windows-Betriebssystem für den Kunden bereitgestellt, auf die der Kunde mit einem Remote-Client zugreifen kann und über den der Browser und Anwendungen gesteuert werden können.
2.3. Der Anbieter lizenziert seine Software an den Kunden gegen Entgelt. Von der Entgeltpflicht ausgenommen ist eine kostenlose Testversion sowie die kostenlose Version „Basic“ für Privatkunden.
2.4. Voraussetzung für die Nutzung der Software ist mindestens ein Konto des Kunden bei einer der unterstützten Plattformen, in welches der Kunde bei der Nutzung der Software eingeloggt sein muss.
2.5. Die Browser-Erweiterung wird für die Browser Google Chrome und Mozilla Firefox angeboten. Eine Nutzung ist unter Umständen auch mit anderen Browsern möglich, die auf Chromium aufbauen. Die Nutzung mit anderen als den ausdrücklich unterstützten Browsern ist jedoch nicht vom Anbieter geschuldet.
2.6. Zur Nutzung der Erweiterung ist grundsätzlich die jeweils aktuelle Version des verwendeten Browsers erforderlich. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, ältere Browser-Versionen zu unterstützen. Aktualisierungen des Browsers hat der Kunde selbstständig durchzuführen.
3. Vertragsschluss; Laufzeit
3.1. Mit der Freischaltung der kostenlosen Testversion kommt ein Nutzungsvertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter zustande. Dieser Vertrag endet mit Ablauf des Testzeitraums automatisch. Danach ist eine weitere Nutzung nicht mehr möglich. Es findet kein Übergang zu einem kostenpflichtigen Abo statt.
3.2. Mit der Installation der kostenlosen Version Basic für Privatkunden kommt ein kostenfreier Nutzungsvertrag zustande. Dieser kann von beiden Vertragsparteien jederzeit gekündigt werden. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, eine kostenfreie Version dauerhaft anzubieten.
3.3. Verträge über kostenpflichtige Abos werden über die Webseite des Anbieters abgeschlossen. Voraussetzung für den Abschluss eines Abos ist die Vorauszahlung des Entgelts über den vom Anbieter bereitgestellten Zahlungsdienstleister (derzeit Stripe). Die jeweils akzeptierten Zahlungsmethoden ergeben sich aus dem Bestellvorgang.
3.4. Abos können monatlich oder jährlich abgeschlossen werden. Abos verlängern sich automatisch um den jeweiligen Zeitraum, wenn sie nicht gekündigt werden. Eine Kündigung ist bis zum Ende des jeweiligen Zeitraums möglich. Die Kündigung hat über die Webseite des Anbieters oder per E-Mail zu erfolgen.
3.5. Verträge über die Nutzung der Erweiterung als Cloud-Service werden auf der Grundlage eines individuellen Angebots des Anbieters und einer Annahme durch den Kunden abgeschlossen.
3.6. Eine außerordentliche fristlose Kündigung während der Vertragslaufzeit ist für beide Vertragsparteien bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere dann vor, wenn er seine Software aufgrund von Änderungen oder Einschränkungen einer unterstützten Plattform oder eines unterstützten Browsers nicht mehr oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand erbringen kann.
3.7. Kündigt der Anbieter einen Vertrag aus wichtigem Grund, werden dem Kunden die bei Jahresabos vorausbezahlten Entgelte anteilig für den Zeitraum ab der Kündigung erstattet. Ein Anspruch des Kunden auf Schadensersatz wegen der Kündigung ist ausgeschlossen, sofern der Anbieter die Kündigung nicht zu vertreten hat.
4. Widerrufsrecht für Verbraucher
4.1. Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
4.2. Widerrufsbelehrung:
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Clasify GmbH, Bautzner Str. 179, 01099 Dresden, E-Mail: support@kleinanzeigen-enhanced.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
4.3. Folgen des Widerrufs:
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
4.4. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert.
5. Preise
5.1. Es gelten die bei Vertragsschluss angezeigten bzw. vereinbarten Preise. Nicht in der Vergütung enthalten sind kundenspezifische Entwicklungsleistungen, die über die Standardfunktionen der Software hinausgehen. Das Gleiche gilt für Entwicklungsleistungen zur Anbindung der Software an Kundensysteme.
5.2. Die Entgelte gelten für jeweils einen Nutzer, der sich auf der Webseite des Anbieters mit seiner E-Mail-Adresse registriert hat. Die Nutzung einer lizenzierten Erweiterung durch mehrere Personen ist unzulässig.
5.3. Wenn sich Unternehmen als Privatkunden registrieren und ein kostenpflichtiges Abo für Privatkunden abschließen, ist der Anbieter berechtigt, den Lizenzbetrag (bzw. den Differenzbetrag) der entsprechenden kostenpflichtigen Version für Unternehmenskunden nachzufordern oder den Vertrag zu kündigen.
5.4. Allgemeine Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit werden dem Kunden spätestens sechs Wochen vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Preiserhöhung nicht, so tritt die Preiserhöhung mit Beginn des nächsten Verlängerungszeitraums in Kraft. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinweisen. Im Falle eines Widerspruchs behält sich der Anbieter die Kündigung zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt vor.
5.5. Kommt der Kunde mit der Zahlung des Entgelts in Verzug, wird das Abonnement nach Ablauf von drei Tagen ab Fälligkeit automatisch storniert und die Lizenz gesperrt. Eine erneute Nutzung setzt den Abschluss eines neuen Abonnements voraus. Etwaige Sonderkonditionen des bisherigen Vertrags erlöschen mit der Stornierung und werden bei einem Neuabschluss nicht übernommen.
6. Nutzungsrechte
6.1. Der Anbieter räumt dem Kunden die einfachen Nutzungsrechte an der Software während der Vertragslaufzeit ein. Eine Übertragung, Unterlizenzierung oder Nutzung der Software als Dienstleister für Dritte ist ausgeschlossen.
6.2. Die Software darf nur für gesetzlich zulässige Zwecke verwendet werden. Nutzungsrechte werden nur im Rahmen der jeweils aktuellen Nutzungsbedingungen der unterstützten Plattformen eingeräumt. Wird der Kunde bei einer unterstützten Plattform aufgrund einer übermäßigen Nutzung der Software gesperrt, befreit ihn dies nicht von der Zahlung der Vergütung für die Software.
6.3. Der Anbieter ist berechtigt, das Vorliegen einer gültigen Lizenz über seinen Lizenzserver zu prüfen und bei Nichtvorliegen die Erweiterung zu sperren.
7. Support
Der Anbieter bietet von montags bis freitags außer an gesetzlichen Feiertagen zwischen 09:00 und 17:00 Uhr einen Anwendersupport per E-Mail an. Der Anwendersupport ist in der Vergütung für die Nutzung der Software enthalten.
8. Aktualisierungen
8.1. Der Anbieter stellt während der Vertragslaufzeit Aktualisierungen bereit, die für den Erhalt der Vertragsmäßigkeit der Software erforderlich sind, und informiert den Kunden über die Aktualisierungen. Zu den erforderlichen Aktualisierungen gehören auch Sicherheitsaktualisierungen.
8.2. Die Bereitstellung von Aktualisierungen erfolgt innerhalb angemessener Frist durch Einreichung der Aktualisierung beim jeweiligen Browser-Store (z. B. Chrome Web Store, Mozilla Add-ons) zur Prüfung. Nach Abschluss der Prüfung wird die Aktualisierung veröffentlicht. Die Aktualisierung der Erweiterung erfolgt dann automatisch durch den Browser. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf den Zeitraum, den der jeweilige Store-Betreiber für die Prüfung benötigt.
9. Änderungsrecht
9.1. Der Anbieter ist berechtigt, seine Software bei Vorliegen eines triftigen Grundes zu ändern, wenn dem Kunden durch die Änderung keine zusätzlichen Kosten entstehen und der Kunde über die Änderung klar und verständlich informiert wird. Ein triftiger Grund liegt insbesondere vor, wenn sich eine unterstützte Plattform einschließlich ihrer Schnittstellen und Funktionen ändert oder wenn neue Funktionen durch die Plattformen bzw. allgemeine technische Entwicklungen möglich werden.
9.2. Bei nicht unerheblichen Änderungen, welche die Zugriffsmöglichkeiten oder die Nutzbarkeit der Software beeinträchtigen, wird der Anbieter den Kunden innerhalb einer angemessenen Frist vor dem Zeitpunkt der Änderung per E-Mail informieren. In diesem Fall kann der Kunde den Vertrag innerhalb von 30 Tagen durch Erklärung gegenüber dem Anbieter beenden. Im Falle einer Vertragsbeendigung wird der Anbieter dem Kunden die im Voraus geleisteten Zahlungen für den Zeitraum ab der Änderung erstatten. Eine Vertragsbeendigung ist ausgeschlossen, wenn dem Kunden die Zugriffsmöglichkeit auf die unveränderte Software und die Nutzbarkeit der unveränderten Software ohne zusätzliche Kosten erhalten bleibt.
10. Datensicherung
10.1. Die Sicherung der Daten des Kunden obliegt dem Kunden. Der Anbieter führt keine Datensicherung der Anwendungsdaten des Kunden durch.
10.2. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass der Verzicht auf regelmäßige Datensicherungen im Falle eines Datenverlusts einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht darstellen und etwaige Schadensersatzansprüche des Kunden mindern kann.
11. Datenherausgabe
Sofern der Anbieter Anwendungsdaten des Kunden speichert (Cloud-Service), stellt der Anbieter im Falle einer Vertragsbeendigung diese Daten zum Download in einem gängigen maschinenlesbaren Format zur Verfügung. Binnen einer Woche, nachdem der Kunde die Daten heruntergeladen hat, spätestens aber drei Monate nach Vertragsende, löscht der Anbieter die Daten des Kunden, sofern sie nicht aus gesetzlichen Gründen weiterhin zu speichern sind.
12. Datenschutz
12.1. Bei der Nutzung der Software werden personenbezogene Daten erhoben (insb. Namen und Nachrichten von Endkunden). Der Kunde ist der datenschutzrechtlich Verantwortliche im Sinne der Datenschutzgesetze. Sofern personenbezogene Daten beim Anbieter gespeichert werden (Cloud-Service), ist der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags zwischen dem Kunden und dem Anbieter erforderlich.
12.2. Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen frei, welche Dritte gegen den Anbieter wegen der Verletzung datenschutzrechtlicher Vorschriften durch den Kunden geltend machen.
13. Gewährleistung
13.1. Der Kunde hat bei Mängeln der Software die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
13.2. Der Anbieter schuldet bei der Bereitstellung der Software als Cloud-Service eine Verfügbarkeit der Software von 90 % im Jahresmittel. Die Verfügbarkeit beschränkt sich auf die vom Anbieter kontrollierten technischen Systeme bis zum Übergabepunkt in das öffentliche Internet. Geplante Ausfallzeiten für Wartung und Updates mindern nicht die Verfügbarkeit.
14. Haftung
14.1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen, sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters beruhen.
14.2. Der Anbieter haftet für Sach- und Vermögensschäden aufgrund leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden beschränkt.
14.3. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
14.4. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
14.5. Der Anbieter haftet nicht für Maßnahmen, die eine unterstützte Plattform gegenüber dem Kunden aufgrund der Nutzung der Software ergreift. Die Software bildet ausschließlich Funktionen ab, die der Kunde auch manuell auf der jeweiligen Plattform ausführen könnte. Der Anbieter hat jedoch keinen Einfluss darauf, wie die jeweilige Plattform die automatisierte oder übermäßige Nutzung solcher Funktionen bewertet.
15. Vertraulichkeit
15.1. Der Anbieter verpflichtet sich, über alle ihm im Rahmen der Vorbereitung, Durchführung und Erfüllung dieses Vertrages zur Kenntnis gelangten vertraulichen Vorgänge, insbesondere Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse des Kunden, Stillschweigen zu bewahren und diese weder weiterzugeben noch auf sonstige Art zu verwerten. Davon ausgenommen ist das Recht des Anbieters, Anwendungsdaten anonymisiert zur Verbesserung der Software auszuwerten.
15.2. Dem Kunden ist bekannt, dass der Anbieter zur Erfüllung seiner Vertragspflichten bei Bereitstellung als Cloud-Service die erzeugten Anwendungsdaten in einem externen Rechenzentrum speichert. Zwischen dem Anbieter und dem Rechenzentrum besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag.
16. Schlussbestimmungen
16.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss aller internationalen und supranationalen (Vertrags-)Rechtsordnungen. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz entzogen wird.
16.2. Ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters, soweit der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
16.3. Sofern einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sind oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
16.4. Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen, insbesondere aufgrund einer geänderten Rechtslage oder Rechtsprechung, technischer Änderungen oder Weiterentwicklungen, Regelungslücken in diesen AGB, eines veränderten Produktangebots oder anderen gleichwertigen Gründen erforderlich ist und die Änderungen den Kunden nicht unangemessen benachteiligen. Änderungen der AGB werden dem Kunden spätestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten mitgeteilt. Die Änderungen werden wirksam, wenn der Kunde nicht innerhalb dieser Frist schriftlich oder per E-Mail widerspricht und der Anbieter den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Rechtsfolge eines unterlassenen Widerspruchs hingewiesen hat.
16.5. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
